Fachlagerist/in
Fachkraft für Lagerlogistik

Fachlageristin/Fachlagerist ist ein nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und beginnt i. d. R. am 1. August eines Jahres. Zwischen- und Abschlussprüfung werden vor der Handelskammer Hamburg abgelegt.
Aufgaben:
Der Ausbildungsberuf Fachlageristin/Fachlagerist erfordert verantwortungsvolles Arbeiten innerhalb des Lagers und im Versandbereich von Industrie-, Handels- und Speditionsbetrieben. Fachlageristinnen und Fachlageristen nehmen Waren entgegen und überprüfen anhand der Begleitpapiere die Richtigkeit, Menge und Güte der Lieferung. Bei Beanstandungen bereiten sie die Rückgabe der Ware vor. Ist alles in Ordnung, wird die Ware von ihnen ausgepackt, sortiert und fachgerecht gelagert. In Listen oder am Computer werden die Artikel erfasst, um jederzeit Auskunft über den Bestand und Lagerort geben zu können. Fachlageristen kontrollieren regelmäßig die Bestände. Für den Warenausgang stellen sie die Bestellungen zusammen, verpacken die Gegenstände und erstellen die entsprechenden Belege. Fachlageristen arbeiten mit Transportgeräten und Lagerverwaltungsprogrammen.Ausbildungsinhalte:
In der Berufsschule sind folgende Lernfelder Gegenstand des theoretischen Unterrichts:
Güter annehmen und kontrollieren
Güter lagern
Güter verladen
Güter im Betrieb transportieren
Güter kommissionieren
Güter bearbeiten
Güter verpacken
Güter versenden
Ausbildungsorte:
Die Ausbildung zur Fachlageristin/zum Fachlageristen findet sehr früh - schon wenige Tage nach Ausbildungsbeginn - in Kooperation mit Betrieben statt. Die praktische Ausbildung erfolgt an drei Tagen pro Woche. Regelmäßig sucht der verantwortliche bbw-Ausbilder seine Auszubildenden auf und unterweist sie fachlich vor Ort. Ergänzt wird die Ausbildung durch Seminare, besondere Aktionstage, Prüfungsvorbereitungsfahrten etc. An der Durchführung sind je nach Thema auch die übrigen Fachleute des bbw - Sozialpädagogen, Psychologen, Förderlehrer und Sportpädagogen - beteiligt. Sie bilden gemeinsam mit dem Ausbilder ein Team, das die gesamte Förder- und Integrationsplanung entwickelt und gemeinsam mit der/dem Auszubildenden umsetzt. Sie bieten individuelle Unterstützungsleitungen an - vom Förderunterricht bis hin zur berufsspezifischen Gesundheitsförderung.
NEU: Ab Ausbildungsstart 2009 bietet das BBW die Durchstiegsmöglichkeit zur Fachkraft für Lagerlogistik (3. Jahr). Dies ist für Teilnehmer/-innen interessant, die in der Lage sind, die anspruchsvollere Ausbildung zu absolvieren.
Fachkraft für Lagerlogistik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Ausbildung dauert drei Jahre und beginnt i. d. R. am 1. August eines Jahres. Zwischen- und Abschlussprüfung werden vor der Handelskammer Hamburg abgelegt.
Aufgaben und Tätigkeiten
Sie nehmen in Logistikzentren, Industriebetrieben, Speditionen und im Versandhandel Waren aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere Menge und Beschaffenheit. Fachkräfte für Lagerlogistik organisieren die Entladung, sortieren die Güter und lagern sie sachgerecht an vorher bereits eingeplanten Plätzen. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden, und regulieren z.B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen sie Auslieferungstouren und ermitteln die günstigste Versandart. Sie stellen Lieferungen zusammen, verpacken die Ware und erstellen die Begleitpapiere wie Lieferscheine oder Zollerklärungen. Außerdem beladen sie Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons, bedienen geeignete Hilfen wie Gabelstapler und sichern die Fracht gegen Verrutschen oder Auslaufen. Darüber hinaus optimieren Fachkräfte für Lagerlogistik den innerbetrieblichen Informations-, Material- und Wertefluss von der Beschaffung bis zum Absatz. Sie erkunden Warenbezugsquellen, erarbeiten Angebotsvergleiche, bestellen Waren und veranlassen deren Bezahlung. Das Berechnen von Lagerkennziffern, Inventurarbeiten und einfache Jahresabschlüsse gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben.
Lernfelder in der Berufsschule
- Güter annehmen und kontrollieren
Güter lagern
Güter bearbeiten
Güter im Betrieb transportieren
Güter kommissionieren
Güter verpacken
Touren planen
Güter verladen
Güter versenden
logistische Prozesse optimieren
Güter beschaffen
Kennzahlen ermitteln und auswerten
Ausbildungsorte:
Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik findet in Kooperation mit Betrieben statt. Die praktische Ausbildung erfolgt an drei Tagen pro Woche. Regelmäßig sucht der verantwortliche bbw-Ausbilder seine Auszubildenden auf und unterweist sie fachlich vor Ort. Ergänzt wird die Ausbildung durch Seminare, besondere Aktionstage, Prüfungsvorbereitungsfahrten etc. An der Durchführung sind je nach Thema auch die übrigen Fachleute des bbw - Sozialpädagogen, Psychologen, Förderlehrer und Sportpädagogen - beteiligt. Sie bilden gemeinsam mit dem Ausbilder ein Team, das die gesamte Förder- und Integrationsplanung entwickelt und gemeinsam mit der/dem Auszubildenden umsetzt. Sie bieten individuelle Unterstützungsleitungen an - vom Förderunterricht bis hin zur berufsspezifischen Gesundheitsförderung.
Quelle: BBW und Bundesagentur für Arbeit.
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